Regen in Yogya, Regen in Doha und in Abu Dhabi auch noch

21. Nov. 2013 in News

 

Es ist Regenzeit in Yogyakarta. Ab frühem Nachmittag wird es nass. Dann wird den Passagieren am Flughafen einfach ein Regenschirm in die Hand gedrückt, sie gehen hinüber zum Flugzeug und geben den Schutz wieder da. 

Aber der Regen am Sonntag Mittag war ungewöhnlich stark: Kein Flugzeug konnte mehr starten, keines landen. Null Sicht, das Flugfeld ein See. Stillstand.

Riesenchaos, der kleine Flughafen war übervölkert, stundenlange Verspätungen. Aber nicht nur in Yogya, auch in Doha regnete es am Sonntag – heuer zum ersten Mal, wie die Zeitungen es herunterspielten. Hotelmitarbeiter dagegen meinten, es hätte in den letzten 6 Jahren noch nie auch nur annähernd solch ein Wetter gegeben.

Foto: Arab News, BLOCKED ARTERIES: A Riyadh underpass is flooded by rainwater following Saturday’s heavy downpour. (Photo courtesy of sabq.org)

Im benachbarten saudi-arabischen Riad mussten Straße gesperrt werden, Schulen und Universitäten waren  geschlossen. Weiterer Regen war für Doha angesagt, kam zwar nicht, dafür ist es ungewöhnlich kühl am Golf. Ohne strahlenden Sonnenschein verwandelt sich die Skyline von Doha in eine gespenstisch-düstere Kulisse:

Skyline Doha

Und am Donnerstag war der Regensturm dann in Abu Dhabi. Auch hier: Der erste Schauer dieses Jahres. Und seit 4 Jahren hätte es nicht mehr einen so starken Regen gegeben, betuerte der Taxifahrer. Wieder Flughafenchaos, wieder lange Verspätungen, diesmal in Dubai. Die lokalen Zeitungen sprechen dann davon, dass es seit 1993 keinen derartigen Sturm mehr gab – auf den der ehemalige Weltausstellungs-Pavillon auf Saadiyat Island noch nicht ausgerichtet ist: So mußte die Kunstmesse Abu Dhabi Art am zweiten Tag kurzfristig geschlossen werden, da es hineinregnete.

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